Seminar an der Johns Hopkins Universität in Baltimore
Pictures from the seminarBaltimore, MD. - Ende Februar fand ein Seminar mit dem anspruchsvollen Thema “Building Bridges: Partnerships between Colleges/Universities and Secondary Schools” statt. Die Veranstalterinnen dieses Seminars waren Deborah McGee Mifflin, Präsidentin des Deutschlehrerverbands AATG Maryland/ Metro DC und "Coordinator of Language & Undergraduate Instruction" an der Deutschabteilung der Johns Hopkins Universität in Baltimore, Maryland, und Carolyn Ostermann-Healey, Vize-Präsidentin des Verbands und Lehrerin an der Robinson Secondary School in Fairfax County, Virginia.
Schon lange wissen DeutschprofessorInnen an den Colleges und Universitäten in den USA, dass der Erfolg ihrer Programme mit dem Erfolg der DeutschlehrerInnen an den High Schools eng verbunden ist. Wenn die Zahlen der Deutschlernenden an den verschiedenen High Schools gross sind, dann können die ProfessorInnen mit Recht erwarten, dass viele dieser Deutschlernenden auch in der Zukunft fortgeschrittene Kurse an den Colleges und Universitäten belegen werden. Dadurch bleiben ihre Programme stark und entwicklungsfähig. Deswegen ist es wichtig, dass die ProfessorInnen in Kontakt mit den LehrerInnen ihrer geographischen Region kommen und dass sie einander gegenseitig unterstützen.
Dieses Seminar ermöglichte einen Austausch von Ideen zwischen Lehrkräften jeder Unterrichtsstufe. McGee Mifflin engagierte eine Experte auf diesem Gebiet, Charlotte A. Melin, Associate Professor für Deutsch an der Universität von Minnesota, um das Seminar zu leiten. Melin ist bekannt in der Germanistik für das Handbuch English Grammar for Students of German, das sie in Zusammenarbeit mit Cecile Zorach veröffentlichte. Dieses Buch ist schon in seiner dritten Auflage (The Olivia and Hill Press). Ausserdem hat Melin viel Erfahrung auf dem Gebiet der Förderung der deutschen Sprache. Der US-Bundesstaat Minnesota ist ein Vorbild für Programme, die das Erlernen von Fremdsprachen fördern. Zuerst sprach Melin über die Faktoren, die man in Betracht ziehen muss, wenn man ein Deutschprogramm an einem College oder Universität stärken und beleben möchte. "Es ist sehr wichtig," sagte Melin, "dass man den StudentenInnen Gelegenheiten anbietet, im Ausland zu studieren." "Es ist auch wichtig," betonte Melin, "
"dass man den StudentenInnen die Möglichkeit anbietet, mehr als ein Hauptfach zu wählen, zum Beispiel, Deutsch und Wirtschaft oder Deutsch und Biochemie." Melin verteilte den TeilnehmerInnen am Seminar eine wertvolle Liste von Veröffentlichungen und Webseiten zum Thema. Sie erwähnte auch "dual enrollment" Möglichkeiten, wobei Schüler gleichzeitig "high school" und Universität von Minnesota "course credit" verdienen können und einen jährlich stattfindenden "World Language Day," worüber man mehr Informationen bei http://worldlang.cla.umn.edu finden kann. Diese interessanten Beispiele erfolgreicher Initiativen dienten als Anregungen zum Thema.
Danach diskutierten die TeilnehmerInnen in Kleingruppen, die nach geographischen Regionen gebildet waren, weitere Ideen und führten sie nachher im Plenum vor. Viele praktische Vorschläge sind durch diese "brainstorming" zustande gekommen. Es folgen ein paar Beispiele. Deborah McGee Mifflin beschrieb Pläne für Filmabende zu denen SchülerInnen und ihre LehrerInnen eingeladen wären und für Stammtische in gewissen geographischen Regionen. Hiram H. Maxim der Georgetown Universität beschrieb einen Plan wobei deutschlernende SchülerInnen der Metro DC Gegend jedes Jahr zu einem der Colleges und Universitäten in der Gegend eingeladen wären. Mohamed Esa vom McDaniel College schlug ein "Speakers' Bureau" vor, wodurch LehrerInnen und ProfessorInnen herausfinden könnten, wer über welche Themen gerne als Gast reden würde.
Die Ideen, die in diesem Workshop diskutiert worden, werden viel Material für neue Initiativen anbieten. Ausserdem wurden Brücken der Freundschaft sicherlich während des Seminars gebaut. Mehr Informationen zum Deutschlehrerverband finden Sie unter:
http://www.marylandnovadc.aatg.org. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an melin005@umn.edu oder Mifflin@jhu.edu oder Carolyn.Ostermann@fcps.edu.
Mary Upman
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